Defizite in der Aufmerksamkeit – ein Generationenproblem?

Das heutige Deutschland stellt sich sowohl als ländliches als auch urban geprägtes Gebiet dar. Durch die Wiedervereinigung hat die BRD an Landstrichen gewonnen, die nur dünn besiedelt und traditionell Agrarland sind. Wegen zahlreicher Faktoren fand bzw. findet immer noch eine Abwanderung aus diesen Regionen in die Metropolen statt. Dieses führt einerseits zu einer Verödung der dörflichen Gegenden, andererseits zu einer ständig wachsenden Population in den Großstädten. Sozusagen im Kielwasser der Bevölkerungswanderung bewegen sich Zeitgenossen, auf deren Bekanntschaft man gut verzichten kann: spezialisierte Kriminelle, zu deren Zielobjekten Wohnungen und Häuser gehören. Warum laut aussagekräftiger Statistiken eine Zunahme an Einbruchsdelikten zu verzeichnen ist, hat mehrere Gründe.

Betrachtet man das Umfeld von Kleinstädten bzw. Orten mit bis zu 50.000 Einwohnern, lässt sich feststellen, dass hier größtenteils gewachsene Strukturen vorzufinden sind. Die Generationen kennen sich, es herrscht ein Gefühl der Verantwortung für den Nachbarn vor. Hier haben suspekt wirkende Personen wenig Chancen, Objekte auszuspähen. Anders verhält es sich in den Städten. Die Anonymität bietet Kriminellen eine hervorragende Tarnung. Wer sich als Großstädter einmal ehrlich fragt, ob er sich „zwei Straßen weiter“ noch auskennt, wird zu einem ernüchternden Ergebnis kommen. Daraus ergeben sich natürlich auch Konsequenzen für die persönliche Sicherheit bzw. den Schutz des Eigentums.

Einbrecher in Städten
Selbstschutz: eine Frage des Umfeldes.
Spielt organisierten Verbrecherbanden die beschriebene Anonymität der Ballungszentren in die Hände, verhält es sich in ländlichen Gebieten eher umgekehrt. Hier wird zwar auf den Nachbarn geachtet, jedoch sind die Abstände zu den Gebäuden größer, Gärten, Hecken und Bäume bieten besten Sichtschutz. Auch hier müssen sich die Besitzer von Häusern oder Wohnungen fragen, was sie persönlich für ihren Schutz tun können. Hier kommt die moderne Technik zur Hilfe und bietet zuverlässige Lösungen.

Maßgeschneiderte Sicherheitskonzepte
Fachleute, die sich seit langem mit Sicherheitstechnik beschäftigen, raten zur Installation einer Funk Alarmanlage. Die Vorteile dieses Konzeptes liegen klar auf der Hand: zum einen ist die flächendeckende Überwachung auch verwinkelter Objekte kein Problem. Bei der Montage erkennen die Profis tote Winkel und steuern entsprechend dagegen, indem sie durch die Installation eines zusätzlichen Gerätes den Wirkungskreis erhöhen. Selbstverständlich können die Sensoren im Innen – und Außenbereich angebracht werden. Diese Alternative ist besonders für jene Eigenheimbesitzer reizvoll, die ihr Haus mit einem Garten umgeben haben bzw. deren Grundstück nicht in direkter Nähe zu einer Straße liegt.

Da das ganze System auf dem Baukastenprinzip beruht, sind Erweiterungen ohne weiteren Aufwand möglich; sobald beispielsweise an – oder ausgebaut wird, können die Räume umgehend in die Überwachung eingebunden werden. Es zeigt sich, dass die drahtlose Übermittlung der Daten von Vorteil ist. Zur Frage der Energieversorgung haben sich die Spezialisten ebenfalls Gedanken gemacht. Die Installation ist auf sparsamen Verbrauch ausgelegt, die Sensoren geben sich über Jahre mit handelsüblichen Batterien zufrieden. Diesem Aspekt sollte man Beachtung schenken, denn diese autarke Stromversorgung garantiert, dass eine Manipulation von außen nicht möglich ist.

Auch das Design kommt nicht zu kurz
Eine häufig gestellte Frage ist, ob diese Systeme nicht den optischen Gesamteindruck der Wohnräume stark beeinträchtigen. Dieser Einwand besteht zu Recht. Man könnte sagen, dass einer diffusen Bedrohung (die sehr wohl real ist) durch die dauernde Präsenz einer Alarmanlage ein Gesicht verliehen wird. Auch hier haben sich die Hersteller etwas einfallen lassen. Bestimmte Editionen sind in den gängigen RAL – Farben erhältlich und bestechen durch edles Design. Auf Wunsch werden die Bestandteile den Vorstellungen des Kunden angepasst. So integriert sich Sicherheit in wohnliches Ambiente. Sobald die Planungen für das individuelle Konzept Formen annehmen, sollte man diese Ideen formulieren: schließlich geht es hier um einen sensiblen Bereich, nämlich die Privatsphäre. Die Profis sind gerne behilflich, falls man sich hinsichtlich der konkreten Umsetzung unsicher sein sollte.